Theater

Liliom


Molnárs zeitlos gültiger Theaterklassiker aus dem Jahr 1909 ist Sozialstudie und Märchen zugleich. Feinfühlig und voller Poesie erzählt die Vorstadtlegende von Liebe, menschlichen Abgründen und der Sehnsucht nach einem besseren Leben.

Vorstadtlegende in sieben Bildern und einem szenischen Prolog
Deutsch von Alfred Polgar

Liliom arbeitet als Karussellausrufer beim Rummel. Er ist ein faules Großmaul, aber auch ein Frauenschwarm. Selbst seine Chefin, die Karussellbesitzerin Frau Muskat, kann seinem Charme nicht widerstehen. Als Liliom sich in das Dienstmädchen Julie verliebt, packt Frau Muskat die Eifersucht und es kommt zwischen den beiden Frauen zum Streit. Liliom ergreift Partei für Julie und wirft seinen Job hin. Sie heiraten und kommen beim Fotografen Hollunder unter. Aber Liliom ist nun nicht nur arbeitslos, sondern auch zunehmend streitsüchtig. Immer wieder entlädt sich seine Aggressivität in Gewalt gegen seine Frau. Als beide schließlich ein Kind erwarten, überredet ihn sein Freund Ficsur zu einem Raubüberfall, der jedoch misslingt. Um der Haft zu entgehen, nimmt Liliom sich das Leben und landet vor dem himmlischen Selbstmördergericht. Doch nach 16 Jahren Fegefeuer darf er für einen Tag zur Erde zurück, um seine Besserung zu beweisen.

Inszenierung
Peter Wittenberg

Liliom
Helmuth Häusler

Julie
Theresa Palfi

Marie / Luise
Isabella Campestrini

Frau Muskat / Der Konzipist
Vasilij Sotke

Ficsur / Arzt / Stephan Kadar
Christian Higer

Wolf Beifeld
Benedikt Steiner

Linzmann / Der Drechsler / Dr. Reich
Christian Taubenheim

Allgegenwärtige Polizei
Daniel Klausner
Benedikt Steiner


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