Theater

Liliom


Beide setzen noch am selben Abend ihre Anstellung aufs Spiel und finden als „Hinausgeworfene“ in der Bretterbude der Schnellfotografin Hollunder Unterschlupf. Doch Liliom, unbezähmbar und stolz, leugnet die Liebe, die ihn erfasst hat, stattdessen schlägt er um sich, und diese harten Schläge treffen Julie. Als Julie schwanger wird, steigert sich die Existenznot des Paares. Liliom – randvoll mit Vorfreude auf sein Kind – lässt sich vom Kleinkriminellen Ficsur zu einem Raubüberfall verführen, der seiner Familie ein neues Leben in Amerika ermöglichen soll. Der Überfall misslingt, und Liliom wählt den Freitod, um seiner Schande zu entkommen. Im Jenseits allerdings wartet ein Selbstmördergericht auf ihn, welches ihm nach sechzehn Jahren Fegefeuer eine zweite Chance auf Erden anbietet, eine Wiederbegegnung mit der verwitweten Julie und seiner inzwischen herangewachsenen Tochter Luise.'

In Molnárs Vorstadtlegende von 1909 sind die Menschen, Schießbudenfiguren ähnelnd, ungehobelt, komisch, bezaubernd, brutal und zutiefst einsam dem Karussell ihres Schicksals auf Erden sowie im Himmel gnadenlos ausgeliefert.

Regie: Barbara Frey
Bühnenbild: Bettina Meyer
Kostüme: Esther Geremus
Licht: Friedrich Rom
Dramaturgie: Amely Joana Haag

Liliom - Nicholas Ofczarek
Julie - Katharina Lorenz
Marie - Mavie Hörbiger
Frau Muskat - Barbara Petritsch
Luise - Jasna Fritzi Bauer
Frau Hollunder - Brigitta Furgler
Ficsur - Daniel Sträßer
Wolf Beifeld - Michael Masula
Linzmann / Erster Polizist - Hermann Scheidleder
Konzipist / Zweiter Polizist - Peter Matic


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