Kunstausstellung

Lili Reynaud Dewar


in Kooperation mit den Premierentagen Innsbruck

Anhand von außergewöhnlichen Künstler- und Musikerbiografien untersucht die französische Künstlerin Lili Reynaud Dewar (*1975) in ihren komplexen Rauminstallationen die Techniken der künstlerischen Konstruktion von Kultur und Identität. Dies zeigte sie u.a. in den umfangreichen Werkkomplexen, die sie der Tänzerin Josephine Baker der 1920er Jahre oder dem Musiker Sun Ra der 1970er Jahre widmete.

Im Vordergrund stehen immer das Individuum und Bedingungen seiner Sozialisation, die mit einem veränderten Weltbild oder Kulturverständnis einhergehen. Weiters hinterfragt die Künstlerin die Möglichkeiten einer authentischen Darstellbarkeit von Kultur und Identität. Ihre Installation lädt sie mit Performances auf, die wesentlich in den Gestaltungsprozess eingreifen. Damit werden ihre Rauminterventionen zu begehbaren Bühnen einer gesellschaftskritischen Auseinandersetzung.


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