Vortrag

Lesung und Diskussion mit Livia Klingl und Daniel Zipfel


Philosophische Betrachtungen
Podiumsdiskussion mit:

Daniel Zipfel, geboren 1983 in Freiburg im Breisgau, lebt und arbeitet in Wien als Autor und Jurist in der Asylrechtsberatung. Zahlreiche Stipendien und Preise: u.a. Longlist des MDR-Literaturwettbewerbs 2014, START-Stipendium des BMUKK 2013. Seine Erzählungen sind in österreichischen Literaturzeitschriften erschienen. „Eine Handvoll Rosinen“ ist sein erster Roman. www.danielzipfel.at

Livia Klingl, geboren 1956 in Wien, mehr als 20 Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin vom Balkan über Afghanistan bis Irak, Iran und Libanon, neun Jahre Leiterin des Außenpolitikressorts im Kurier und Buchautorin. Österreichischer Staatspreis für „publizistische Leistungen im Interesse der Geistigen Landesverteidigung“ im Jahr 2000, wohnt als passionierte Realistin (Eigendefinition) in Wien Rudolfsheim-Fünfhaus, dem Bezirk mit der niedrigsten Kaufkraft und dem höchsten Ausländeranteil.

Moderation: Sonja Fercher, Chefredakteurin "Arbeit&Wirtschaft"

Livia Klingl, Autorin von "Wir können doch nicht alle nehmen" und Daniel Zipfel, Autor von "Eine Handvoll Rosinen" in einer Diskussion.

Nicht gutmenschig, sondern hochgradig pragmatisch greift Livia Klingl ein heißes Eisen an: Während immer mehr Menschen vor Gewalt und religiösem Fanatismus, vor Krieg und Hunger fliehen, zieht Europa die Festungsmauern hoch. Warum wir Einwanderung brauchen, die letztlich auch uns zugutekommt, erklärt die Autorin in ihrer präzisen Analyse.

Präzise, mit einem Gefühl für Zwischentöne, zeigt der Autor Daniel Zipfel eine neue Perspektive auf ein Problem, das Europa bewegt. Der Autor, der seit vielen Jahren als Asylrechtsberater tätig ist, beeindruckt mit einem Roman zur Flüchtlingsthematik. Fernab jeglicher Klischees zeichnet er das Bild einer untragbaren und hochaktuellen Situation.

Anmeldung unter:
https://www.facebook.com/events/736375956471758/
veranstaltung@oegbverlag.at


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