Literatur · Theater

Barbara Frischmuth - Verschüttete Milch


In dem arglosen Blick eines Mädchens wird die Kindheit an einem Ort lebendig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Sommerfrische saßen. Ein Puzzle einer Kindheitsgeschichte, die mit dem Eintritt in die Klosterschule ein jähes Ende findet.

Von der Magie, dem Unerklärlichen und der Verlorenheit einer Kindheit: Die erwachsene Juliane versucht anhand von Fotos, ihre Kindheit und Jugend zu rekonstruieren. Vieles bleibt offen, vieles löst Erinnerungen aus an Schönes, Schmerzliches, Wundersames ... In dem arglosen Blick eines Mädchens wird die Kindheit an einem Ort lebendig, an dem Heil und Unheil Tisch an Tisch zur Sommerfrische saßen. Ein Puzzle einer Kindheitsgeschichte, die mit dem Eintritt in die Klosterschule ein jähes Ende findet. Einzelne Teile des Puzzles fehlen, andere werden durch Mutmaßungen, Möglichkeiten und Wünsche gefüllt – eine Spurensuche im besten Sinn des Wortes.

Barbara Frischmuth, geboren 1941 in Altaussee, studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik und lebt in Altaussee. Nach ihrem Debüt Die Klosterschule und dem Roman Das Verschwinden des Schattens in der Sonne wurde sie vor allem mit der Sternwieser- und der Demeter-Trilogie bekannt. Neben weiteren Romanen wie Die Schrift des Freundes veröffentlichte sie Erzählungen, Essays sowie literarische Gartentagebücher. Zuletzt: Verschüttete Milch (Aufbau 2019).


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