Alte Musik · Klassik

L´Estate musicale


Birgit Plankel - Sopran
Dorit Wocher - Blockflöten
Michael Wocher - Cembalo
Raikan Eisenhut - Barockvioline
Bianca Riesner - Barockcello

John Dowland, Henry Purcell, Georg Philipp Telemann, Johann Caspar Seyfert usw.

„Was kann denn auf Erden geliebet nur werden“

Musik von Laurentius von Schnifis und Zeitgenossen aus England und Deutschland – ein Konzert zur 800 – Jahr – Feier der Stadt Feldkirch

Die Musik des bekannten Vorarlberger Barockkomponisten Laurentius von Schnifis, der mehr als 400 Jahre nach der Gründung der Stadt Feldkirch gewirkt hat, ist ein wesentlicher Bestandteil der Vorarlberger Geschichte und Identität.

Seine Musik, wie etwa die aus dem „Mirantischen Flötlein“ kann man sich wunderbar in die Szenerie der Schattenburg hineindenken.

Ein Teil dieser Sammlung „Mirantisches Flötlein“ von Laurentius steht im Mittelpunkt des Konzertes des seit nunmehr 20 Jahren bestehenden Vorarlberger Barockensembles L ´ Estate musicale. Besagte Sammlung wurde 1682 erstmals veröffentlicht und besteht aus drei Teilen, wovon einer 1711 von einem unbekannten Zeitgenossen für Singstimmen und Instrumente in verschiedener Besetzung bearbeitet wurde.

Ergänzt wird das Programm mit Musik von Zeitgenossen aus England und Deutschland. Das Ensemble musiziert in wechselnden Besetzungen ein heiteres, freches, beseeltes, nachdenkliches und inspirierendes Programm mit Kompositionen von Dowland, Purcell, Pepusch, Telemann u. a.

Stilistisch ist die Musik dieser Zeit geprägt von einem ausdrucksstarken Duktus der solistischen Singstimme mit begleitendem Basso Continuo. Die Flöte wie auch die Violine unterstützen den Sologesang im Ausdruck und in der Melodiegestaltung und treten auch im solistischen Miteinander auf.

Dabei gibt es national feine Unterschiede in den Kompositionen und im Umgang mit Affektgestaltung. So ist die Musik von Laurentius von Schnifis geprägt vom Generalbasslied der Zeit mit religiös – moralischer Intention, die Musik der Engländer klangsinnlich und von großer Innigkeit und die Musik der Deutschen witzig und geistreich in der Gestaltung.


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