Pop / Rock · Jazz

Leslie Clio


Mit Leslie Clio blickt der deutschsprachige Raum auf eine neue aufregende Künstlerin zwischen Retro-Soul und handgemachter Popmusik, die in ihrer erfrischenden Authentizität ihresgleichen sucht.

Der „Blue-Eyed Soul“ – gemeint ist Soulmusik von weißen europäischen Sängerinnen, die ebenso tief in den Wurzeln dieses Stils verankert ist wie die ihrer farbigen US-Kolleginnen – hat eine lange Tradition. Dusty Springfield, Petula Clark, Joss Stone, zuletzt Duffy oder Adele: In England finden sich für jede Generation neue Rollenmodelle für diese besonders geschmeidige Form emanzipatorischer Behauptung zwischen Sexyness, Selbstbestimmung und zeitlos guter Soulmusik. Neu ist, dass auch Deutschland über Künstler dieses speziellen Genres verfügt. Doch mit Leslie Clio, einer in Hamburg aufgewachsenen Mittzwanzigerin, findet die hiesige Szene endlich ein höchst gelungenes Pendant zu den Soul-Ladys der britischen Insel. Dies bewies sie bereits auf gemeinsamen Tourneen mit Michael Kiwanuka, Keane oder Joss Stone.

Leslie Clio zählt zu einem neuen Typus junger Künstlerinnen, die sich ohne einen Stab von Hit- und Marketing-Experten völlig autark stilistisch selbst erfinden und definieren. Hinter ihrer Musik und ihrer Attitüde stecken weder Strategie noch Berechnung, die freche, frische, junge Frau ist einfach ganz sie selbst und lässt die Musik für sich sprechen. Ihre Arbeiten nahm sie in Berlin auf, begleitet vom Thees Uhlmann-Gitarristen Nikolai Potthoff, der zusammen mit ihr einen kraftvollen Soul-Pop-Sound kreierte, der ebenso tief in der Vergangenheit verankert ist, wie er modern und zeitlos klingt. Bereits ihre erste Single „Told You So“ geriet zum veritablen Radiohit, die nächsten Veröffentlichungen folgen bald. Und spätestens im Frühjahr dürfte Leslie Clio zu den meistbeachteten deutschen Künstlern gehören, die 2013 von sich reden machen.


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