Alte Musik · Klassik

Les Paladins - Die vier Jahreszeiten


Les Paladins
Silvia de Maria – Viola da Gamba
Valérie Gabail – Sopran
Salomé Haller – Sopran
Jérôme Correas – Cembalo und Leitung

Zwei Sopranstimmen, die, durch die vier Jahreszeiten, die mystische Verbindung zwischen menschlichem Geist und Christus feiern. Ein profanes Werk basiert auf sakralen Themen, diese vier Motetten überwältigen vor Virtuosität. Ornamente und theatralische Effekte unterstreichen die Grazie der weiblichen Stimmen. Es geht um Blumen, Obst, Tauben, Schafe, Wind, Regen, Sonne und vor allem um mystische und leidenschaftliche Liebe. Komponiert im Jahr 1685 für eine Gemeinschaft von Zisterzienser-Nonnen, strahlen diese vier Jahreszeiten eine außergewöhnliche kommunikative Freude aus. Sakralmusik war noch nie so von Triumph und Poetik geprägt. Wie Vivaldi es später mit der Violine machte, untersucht hier Charpentier alle möglichen Farb- und Schattenregister der Stimme: französisches expressives Barock mit einer Spur Licht aus Italien.


Vergangene Termine