Alte Musik · Klassik

Les Horaces


Musikalische Leitung: Christophe Rousset
Camille: Judith van Wanroij
Curiace: Cyrille Dubois
Le jeune Horace: Julien Dran
Le vieil Horace: Jean-Sébastien Bou
Le grand-prêtre: Andrew Foster-Williams
L’oracle: Thomas Dolié

Les Talens lyriques
Les Chantres du Centre de Musique Baroque de Versailles (Ltg.: Olivier Schneebeli)

Eine Produktion des Centre de Musique Baroque de Versailles und Les Talens Lyriques

Nachdem Antonio Salieri 1784 in Paris mit Les Danaïdes einen großen Erfolg hatte, reiste er mit einem neuen Libretto im Gepäck nach Wien zurück: Les Horaces, basierend auf dem Drama von Frankreichs klassischem Dichter Pierre Corneille. Die Oper greift eine Episode der Gründungsgeschichte Roms auf. Römer (Horatier) und Albaner (Curatier) streiten um die Vorherrschaft. Schließlich soll der Kampf dreier römischer und dreier albanischer Krieger alles entscheiden, es werden jeweils die drei Söhne der Anführer ausgewählt. Eine Liebe gerät dabei tragisch zwischen die Fronten, denn Camille, die Schwester der Horatier, liebt einen der Curatier, der jedoch von einem ihrer Brüder getötet wird. Als Camille darüber in wütende Verzweiflung ausbricht, wird sie von ihrem Bruder als Vaterlandsverräterin getötet. Die Uraufführung 1786 gefiel leider in Paris überhaupt nicht, selbst als Salieri den stark kritisierten Schluss noch schnell änderte, nützte es nichts, nach drei Vorstellungen verschwand die Oper vom Spielplan.


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