Kunstausstellung · Ausstellung: Wissen

Leopold Forstner - Stationen eines Künstler-Lebens


Der vielseitige Leopold Forstner (1878 – 1936) arbeitete mit bedeutenden Kunstgrößen der Wiener Moderne zusammen, gründete vor dem 1. Weltkrieg eine große Mosaikwerkstätte sowie Edelglaswerke und führte viele Aufträge der Secessionisten aus. Bis der 1. Weltkrieg seinen kreativen Lebens-Abschnitt unterbrach: 1915 wurde Leopold Forstner zum Militär einberufen und war bis 1918 im Auftrag der k.u.k.-Monarchie als Sammeloffizier für das Wiener Museum für Volkskunde in Südost-Europa tätig. Er bereiste dabei die zur Monarchie zählenden Balkangebiete mit dem Auftrag, „eine möglichst große Anzahl von volkskundlichen Gebrauchsgegenständen, Erzeugnissen des Handwerks und der Hausindustrie mitzubringen“. In seinen Skizzen, Bildern, Briefen und Reiseberichten beschreibt der Bewahrer des Kulturerbes dieser Region mit Herz und Emotion die Völker Südost-Europas sowie deren Lebensumfeld und Alltag.


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