Literatur

Leopold Federmair & Olga Martynowa


Olga Martynova wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. Seit Ende 1990 lebt sie in Deutschland. Sie schreibt auf Russisch (Gedichte, Essays) und Deutsch (Essays, Prosa). Ihre zahlreichen Beiträge aus deutschsprachigen Periodika sind ins Englische, Polnische, Slowakische, Bulgarische, Dänische und neuerdings auch Russische übersetzt worden, ihre russischen Gedichte ins Deutsche, Englische, Italienische, Albanische und Französische. Darüber hinaus ist sie als Essayistin und Rezensentin für Zeitungen wie die Neue Zürcher Zeitung, Die Zeit und die Frankfurter Rundschau tätig.
2012 gewann Martynova mit ihrem Text Ich werde sagen: „Hi!“ den Ingeborg-Bachmann-Preis. Olga Martynova lebt mit ihrem Mann Oleg Jurjew (ebenfalls Autor) und Sohn Daniel in Frankfurt am Main.

Leopold Federmair kommt aus Oberösterreich und landete auf Umwegen (Reims, Paris, Catania, Wien, Szeged, Buenos Aires, Nagoya) in Saijo/Hiroshima, wo er an der Universtät unterreichtet. Federmair ist Verfasser von Romanen und Essays; daneben übersetzt er aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen. Auch Erfahrungen aus seinem Leben in Japan fließen in sein literarisches Werk ein. Neben persönlichen Beobachtungen finden sich Bezüge zur klassischen japanischen Literatur. 2005 erhielt Federmair das Adalbert-Stifter-Stipendium des Landes Oberösterreich, 2012 den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzungen. Er nahm 1997 und 2012 am Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb teil.

Eintritt: €5 inkl. Suppe


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