Literatur

Leopold Federmair - Die Kunst des Flanierens


Von der Kunst des Flanierens schreibt Leopold Federmair im Vorwort zu Tokyo Fragmente. Das Buch versammelt Aufzeichnungen, die seit 2010 anlässlich ausgedehnter Spaziergänge in Tokyo entstanden sind: Sie führen uns entlang der Wahrnehmung des Autors zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten durch die Stadt und finden ihren Endpunkt immer wieder in einer ganz bestimmten kleinen Bar. Die sprachlich fein gearbeiteten Betrachtungen fügen sich nach und nach zu Handlungssträngen zusammen, in denen nicht zuletzt die Stadt zu einem vielseitigen Protagonisten wird.

Leopold Federmair, *1957 in Wels, lebt seit 2006 als Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Übersetzer aus dem Französischen, Spanischen und Italienischen in Japan. Zuletzt erschienen: Die Ufer des Flusses. Verschiedene Prosa (2012); Die Apfelbäume von Chaville. Annäherungen an Peter Handke (2012); Das rote Sofa (2013); Wandlungen des Prinzen Genji (2014); Ins Licht (2015); Rosen brechen. Österreichische Erzählungen (2016); MONDEN. Der Wellen Schatten. Roman (2017).


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