Oper · Theater

Leda


Alfred Jarrys Operetta buffa galt lange als verschollen. Der 1976 wiederaufgetauchte Text wurde 1985 ins Deutsche übersetzt und nun im Auftrag des Kabinetttheaters von Eugène Michelangeli neu vertont.

Alfred Jarrys Operetta buffa LEDA wurde 1900 in Paris uraufgeführt und galt lange als verschollen. Der 1976 wiederaufgetauchte Text wurde 1985 ins Deutsche übersetzt und nun im Auftrag des Kabinetttheaters von Eugène Michelangeli neu vertont. Jarry versieht darin die alte Geschichte von Leda und dem Schwan mit neuen, skurrilen Details, die nicht nur die Mythologie, sondern auch das zeitgenössische Publikum gehörig aufs Korn nehmen. Er gewährt Einblicke in die Tagesgeschäfte von Tyndar, dem König von Sparta, in die unheilbare Langeweile seiner Gemahlin Leda und demontiert das Sunnyboy-Image von Zeus.

Sie erleben Anna Clare Hauf als „Synchronstimme“- in ihrer enormen Bandbreite sprechen und singen Leda, Tyndar und Zeus zu uns.
Leda. Operetta buffa ist die vorerst letzte Produktion in unserer Reihe „Musiktheater um 1900“, in der wir zuletzt Die Brüste des Tiresias von G.Apollinaire, einem engen Freund Jarrys, gezeigt haben.
Aus Gründen akuter Platznot wird Leda nach 4 Spielserien in den letzten
6 Jahren aufgelöst: unser Lager platzt aus allen Fugen und die nächsten Figuren und Bühnenbilder drängen bereits nach!


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