Diverse Musik · Theater

Leben im Exil: Weill unbekannt


Berlin, Paris, Hollywood sind die Stationen des jüdischen Komponisten Kurt Julian Weill. Mischa Pilss folgt seinen Spuren mit Texten und Liedern, begleitet von Andres Brencic mit Klavier und Akkordeon.

Von Berlin ging seine Reise ins Exil über die großen Städte Europas nach New York und schließlich Hollywood. Nicht nur seine Songs aus Musicals und Opern wie „Moon of Alabama“ oder „Surabaya Johnny“ wurden zum Hit, auch andere Lieder, die von Frank Sinatra, Sarah Vaughn, Ella Fitzgerald oder Barbara Streisand interpretiert wurden, wie „Septembersong“ oder „Speak low“, sind unvergesslich geblieben. Im Exil in den USA kommen sie alle zusammen: Bertolt Brecht, Max Reinhardt, Marlene Dietrich, Franz Werfel, Ira Gershwin und viele mehr. Lotte Lenya, Weills Lebensmensch, begleitete ihn auf all seinen Stationen bis hin zum gemeinsamen Landhaus in den USA. In Texten und Briefen auch seiner WeggefährtInnen und seinen – unbekannteren – Liedern wie dem „Klopslied“ oder „Schickelgruber“ wird Weills Emigration von Mischa Pilss und Andreas Brenecic nachgezeichnet.

Es singt und liest: Mischa Pilss
An Klavier und Akkordeon: Andreas Brencic
Textzusammenstellung: Susanne Höhne


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