Alte Musik

Le Nuove musiche – CD-Präsentationskonzert


EWELINA JURGA und MAKSYMILIAN SWIECH – Sie spielen die älteste Musik, die man in der heutigen Zeit überhaupt aufführen kann, und dennoch hat es bei ihnen etwas erfrischend „Gegenwärtiges“. Ganz so, wie es Komponist GIULIO CACCINI mit seiner „Le Nuove musiche“ 1601 beabsichtigt hat – eines der frühesten Gesangslehrwerke, das vom Sänger Verständnis der Worte verlangte, um zu einer Rührung beim Zuhörer zu gelangen: Wort und Textsinn begründen demnach an der Schnittstelle der Spätrenaissance zum Frühbarock, seine „Monodie“, die zum Belcanto der heutigen Oper führte.

Die meisten Solo-Madrigale und Arien von CACCINI sind für eine hohe Stimme gedacht. Deshalb ist die polnische Sopranistin EWELINA JURGA die ideale Besetzung dafür. Sie ist in der Lage, schlichte, populäre Stücke wie „Amarilli mia bella“ oder kunstvolle, rhythmische Ornamentik mit Ausdruckstiefe sowie erforderlicher sicherer Gesang-, Atem- und Koloraturtechnik zu vereinen.

Cembalist MAKSYMILIAN SWIECH ist in diesem Genre eine Koryphäe: er ist auch Organist, Orgelbauer, Dirigent und Regisseur und bei sämtlichen Barock-Renaissance-Aufführungen beteiligt, die einen authentischen Ausdruck anstreben. Als Solist arbeitet er interdisziplinär im eigenen Performance-Projekt, und er leitet das Musica Gracianaensemble. Er hat vier Solo-Alben veröffentlicht.

JURGA und SWIECH präsentierten nun mit dem Verein Viva La Polonia! im Roten Salon der OESTIG LSG ihre gemeinsame CD „Le Nuove musiche“ von GIULIO CACCINI (Chordis, 2019), die sie im April 2019 aufgenommen haben.

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