Jazz

Laurent Cirade und Paul Staïcu: Opus 2


Die Performance von Duel ist verrückt, unwiderstehlich und vor allem hochkarätig. Laurent Cirade (Cello) und Paul Staïcu (Piano) haben beide eine klassische Musikausbildung genossen und wurden für ihr musikalisches Können mehrfach ausgezeichnet. Sie verstehen es, ihr Publikum mit virtuos gespielter Musik und hinreißendem Slapstick zu fesseln. Der Cellist – groß und kräftig – verkörpert den Grobian, während der Pianist – klein und schmächtig – das Schlitzohr gibt. Es braucht keine Worte, wenn sich die beiden während ihres Spiels gegenseitig provozieren, sich kleine Fallen stellen und versuchen, sich gegenseitig zu überflügeln. Die beiden Künstler bewegen sich mühelos von rasanter Unterhaltung über musikalische Parodien bis hin zur Poesie. Schließt man seine Augen, klingt Duel wie die Carnegie Hall – öffnet man
sie wieder, sind es die Marx Brothers in Person. Lassen sie sich von diesem Hörgenuss forttragen an einen Ort voll raffinierter Finesse, musikalischem Hochgefühl und einem nicht mehr enden wollenden Lachen.

Besetzung:
Laurent Cirade: Erster Cello-Unterricht mit acht Jahren, zehn Jahre später Abschluss seiner professionellen Ausbildung bei Hervé Derrien, startet in klassischen Orchestern, u. a. im „Orchester Nationale de France“. Stößt 1988 zu der Gruppe „Le Quator“, die in Frankreich mehrfach ausgezeichnet wurde, tritt 1999 zusammen mit dem englischen Pianisten H.K. Joo in New York auf, einer experimentellen Kleinkunstbühne. Zurück in Paris, verlässt er „Le Quator“ und gründet mit Paul Staïcu das Duo Duel. Neben seiner Tätigkeit als Musiker und Darsteller komponiert er auch Bühnenmusik.

Paul Staïcu: Pianist und Komponist aus einer Familie herausragender Musiker. Er besucht zunächst das „Lycée Artistique“, dann die „Nationale Musikuniversität“ in Bukarest. 1989 Wechsel nach Paris, Studium am berühmten „Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse“. Er ist als Konzertpianist erfolgreich, aber auch als Komponist sehr gefragt. Dozent an der „L’Ecole Normale de Musique de Paris“ mit eigener Jazzklasse.


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