Klassik

Lang Lang, Klavier


Beim Namen Lang Lang spitzen auch jene die Ohren, die sich sonst eher weniger mit klassischer Musik verbunden fühlen. Er wird als Superstar der Klassik gehandelt, der Verkauf seiner Einspielungen bricht alle Rekorde, er absolvierte Auftritte vor der britischen Queen und eröffnete 2008 die Olympischen Spiele in Peking.

Der 1982 geborene chinesische Pianist erhielt bereits ab seinem dritten Lebensjahr Klavierunterricht und wurde früh von Christoph Eschenbach gefördert. Nun stehen jährlich deutlich über hundert Konzerte auf Lang Langs Agenda und trotzdem findet er Zeit, sich sozial zu engagieren, z. B. mit seiner «International Music Foundation», die Meisterklassen und Wettbewerbe für junge Pianistinnen und Pianisten organisiert. Anfang November dringt der «Zauberkünstler der Tasten» bei seinem Soloabend mit Werken von Albéniz, Debussy und Granados in die klanglichen Sphären des Impressionismus vor und kontrastiert diese mit Liszts h-moll-Sonate. So schön und virtuos kann schwarz-weiße (Ton-)Malerei sein!

PROGRAMM:

Claude Debussy
Ballade F-Dur (1890)
Franz Liszt
Sonate h-moll S 178 (1852-1853)






Isaac Albéniz
Granada op. 47/1 (Suite española) (1886)
Sevilla op. 47/3 (Suite española) (1886)
Cataluña op. 47/2 (Suite española) (1886)
Cádiz op. 47/4 (Suite española) (1886)
Asturias op. 47/5 (Suite española) (1885-1891)
Cuba op. 47/8 (Suite española) (1886)
Enrique Granados
El fandango de candil (Goyescas, o Los majos enamorados, 1. Buch Nr. 3) (1909-1911)
Quejas, o la Maja y el ruisenor «Plaintes ou la maja et le rossignol» (Goyescas, o Los majos enamorados, 1. Buch Nr. 4) (1909-1911)
Manuel de Falla
Danza ritual del fuego (El amor brujo «Der Liebeszauber») (1914-1915)


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