Film

Land of the Dead: Horrorfilme 1968–1987


Im Zuge seiner mehrteiligen Retrospektive zum Kino des Fantastischen und des Schreckens lädt das Filmmuseum erneut ins Land der unruhigen Seelen.

Während der erste Teil im Herbst 2013 ein halbes Jahrhundert Film­geschichte erschloss, in dem das Horrorgenre sich (buchstäblich) erst einen Namen machte und seine ersten klassischen Hochphasen ­erlebte, wird nun ein vergleichsweise kleiner Zeit­raum ins Auge gefasst: Aufgrund der explosionsartigen Entwicklung der Produktion in den beiden Dekaden nach 1968 vollzog ­der Horrorfilm seine modernen Transformationen nämlich in Höchst­geschwindigkeit. Ästhetisch wie inhaltlich wurden immer radikalere Positionen bezogen, auch weil offenere Gewaltdarstellungen möglich (und bald zur kommerziellen Bedingung) wurden. Indessen widmete sich eine zweite Traditionslinie der Weiterführung klassischer fantastischer Sujets in einer gewandelten Kinolandschaft: Ambitioniert literarische Ansätze und subtile Schreckensbilder begleiteten die Eskalation filmischer Schocks – manchmal sogar in ein und demselben Film.


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