Ausstellung: Wissen

Land im Krieg. Das Burgenland 1914 – 1918


Der Erste Weltkrieg wird auch als der „Große Krieg“ bezeichnet. Er war die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“. Das „Burgenland“ hat dabei eine österreichweite Sonderstellung, da es erst 1921 entstanden ist. Völkerrechtlich betrachtet war das Burgenland ein Ergebnis des Krieges und der folgenden Friedensverhandlungen. Was später ein eigenständiges Bundesland werden sollte, war zur Zeit des Krieges zur Gänze Bestandteil der Stephanskrone. Daraus ergibt sich der Antagonismus, dass burgenländische Kinder im heimatkundlichen Geschichtsunterricht bis heute über ein Land lernen, dass nicht das Heimatland ihrer Großeltern und Urgroßeltern war.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Auswirkungen des Krieges auf die Bevölkerung im so genannten Hinterland, das Schicksal der Frauen und Kinder sowie die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die der Krieg mit sich brachte.


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