World Music

Lajkó Félix


Er gilt als »Teufelsgeiger« der Vojvodina, jener multikulturellen, vor allem serbisch, ungarisch und kroatisch besiedelten autonomen Provinz im Norden der Serbischen Republik: Mit nur 16 Jahren und einer geborgten Violine im Gepäck war Lajkó Félix 1990 nach Budapest gekommen und hatte sich schnell als unkonventioneller Musiker etabliert.

Lajkó spielte Jazz, Weltmusik, Klassik und komponierte erfolgreich Filmmusik: Den internationalen Durchbruch erzielte er, als Filmregisseur Miklós Jancsó 1997 ein Porträt über den ungarisch-serbischen Musiker drehte: »Play, Félix, Play«. Mit dabei war in all den Jahren auch die Scherrzither, mit der Lajkó bereits als Schuljunge Furore gemacht hatte. Schon früh transformierte er das alte Volksinstrument, das in den Alpen und bis nach Skandinavien bekannt ist, mit atemberaubender Virtuosität zur Jazz- und Groove-Maschine.

2013 veröffentlichte Lajkó seine erste CD, auf der er exklusiv die Zither spielt, und errang damit als bester Europäer Platz 5 der World Music Charts Europe. »Meine Musik«, so Lajkó, »basiert auf der Feinheit und dem Farbenreichtum meines Instruments. Ich erfinde keine neue Musik, ich folge nur meinem Weg, Musik zu improvisieren und zu komponieren.«

Félix Lajkó
Zither, Violine
Antal Brasnyó
Viola
Michael Kurina
Dulcimer
Ferenc Kurina
Kontrabass


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