Oper · Theater

La Traviata


Liebe in Zeiten der Schwindsucht
Traviata“ die vom rechten Wege abgekommene“ Violetta Valery, schwindsüchtige Kurtisane in Paris des 19. Jahrhundert und Alfred Germont, ein Bürgerlicher, müssen Abschied von einander nehmen. Sie stirbt in seinen Armen im zarten Alter von 23 Jahren.

Sie zerbricht an der Krankheit, die Paris lähmte und ihre Liebe scheitert an den Barrieren des gesellschaftlichen Wertesystem ihrer Zeit.

Ihr früher Tod begründet den Mythos, der die schöne Kurtisane bis in aller Ewigkeit unsterblich macht.
Die Utopie ihrer Liebe und ihr Scheitern hat auch Giuseppe Verdi inspiriert. „Ein zeitgenössischer Stoff.
Ein anderer würde ihn vielleicht wegen der Sitten nicht gemacht haben..... Ich mach´ ihn mit dem größten
Vergnügen“ schreibt Giuseppe Verdi an seinen Librettisten Francesco Maria Piave.

Gefühlsmagier Verdi
Giuseppe Verdi, der Gefühlsmagier, stattet mit den bewegendsten Melodiemotiven seine Protagonisten
aus. Denken Sie nur an:„E strano.... e fors´e lui... Sempre libera“ oder „Parigi, o cara“ oder „Addio del passato“ - Arien und Duette, in den ihr Schicksal grandios zum Ausdruck gebracht wird.

Unzählige Bühneninszenierungen zB. mit der legendären Sarah Bernhardt, Verfilmungen mit Greta Garbo, Isabelle Hupert, Operninszenierungen mit Maria Callas, Teresa Stratas, Mirella Freni und nicht
zuletzt mit der fulminanten Anna Netrebko prägten das Bild der Traviata auf unterschiedlichste Art und Weise.

Neuinszenierung mit italienischem Opernstar auf den Grazer Kasematten. Die Grazer Neuinszenierung der Oper, die die einmalige Atmosphäre der Kasematten einfließen lässt,
wird durch synästhetische Videoprojektionen unterstützt.


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