Oper

La Traviata


Das Interesse der mondänen Pariser Gesellschaft konzentriert sich auf Violetta Valery, denn die tödliche Krankheit der begehrtesten Kurtisane der Stadt ist öffentlich bekannt. So scheint es ein reizvoll-morbides Vergnügen zu werden, dass sich der unbedarfte Alfredo Germont in Violetta verliebt. Violetta, die um ihr nahes Ende weiß, will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und erlaubt sich eine Liebesbeziehung mit Alfredo. Dessen Vater sieht jedoch durch diese Verbindung den Ruf der Familie und die Zukunft von Alfredos Schwester gefährdet und bringt Violetta dazu, sich von Alfredo zurück zu ziehen. Vor Eifersucht rasend, beschimpft und demütigt Alfredo Violetta in aller Öffentlichkeit. Zu spät kehrt er zur Sterbenden zurück, die sich bis zu ihrem letzten Atemzug der Illusion eines glückerfüllten Lebens hingibt.

Peter Konwitschnys Inszenierung von „La Traviata“ bewegte 2011 das Grazer Opernpublikum höchst intensiv. Die Produktion wurde im Fernsehen übertragen, auf DVD veröffentlicht und in Nürnberg, London und Wien gefeiert. Bevor sie 2017 in Seattle gezeigt wird, kehrt „La Traviata“ im Herbst 2016 nach Graz zurück. An der Spitze eines großteils neu besetzten Ensembles übernimmt Sophia Brommer die Titelpartie, um nach ihrem Erfolg als Luisa Miller mit einer weiteren Verdi-Partie das Publikum zu begeistern.

Giuseppe Verdi

Melodramma in drei Akten, Libretto von Francesco Maria Piave

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung:

Musikalische Leitung
Marius Burkert
Inszenierung
Peter Konwitschny
Szenische Einstudierung
Mika Blauensteiner
Bühne und Kostüme
Johannes Leiacker
Licht
Joachim Klein
Dramaturgie
Bettina Bartz
/
Bernd Krispin
Chor
Bernhard Schneider

Violetta Valery
Sophia Brommer
Alfredo Germont
Pavel Petrov
Giorgio Germont
Giovanni Meoni
Flora Bervoix
Yuan Zhang
Annina
Sonja Sarić
Gastone
Taylan Reinhard
Baron Douphol
Ivan Oreščanin
Marquis d'Obigny
David McShane
Doktor Grenvil
Peter Kellner
Ein Dienstmann
Richard Friedemann Jähnig


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