Alte Musik · Oper

La Serva Padrona


Die Oper spielt in einem vornehmen Haus in einer italienischen Stadt zur Zeit der Uraufführung, also in den 1730er Jahren.

Voller Ungeduld wartet der alte Junggeselle Uberto darauf, dass ihm Serpina, seine Magd, endlich das Frühstück serviere. Diese aber weiß, wie sehr ihr Arbeitgeber von ihr abhängig ist, und lässt ihn dies auch immer wieder spüren. Schließlich platzt Uberto der Kragen. Er erklärt seiner Bediensteten, er werde in Bälde heiraten. Serpina, die sich selbst für die einzig richtige Auserwählte hält, hat nichts einzuwenden, was Uberto in großes Erstaunen versetzt.

Serpina ersinnt einen schlauen Plan. Sie gibt vor, selbst heiraten zu wollen und präsentiert ihrem Herrn auch gleich den Bräutigam. Dieser ist jedoch kein anderer als der Diener Vespone. Nur ist er so gut als Soldat verkleidet, dass er von Uberto nicht als sein Domestike erkannt wird. Jetzt erklärt Serpina dem alten Hagestolz, ihr Liebster verlange, dass er, Uberto, ihr eine Mitgift von 4000 Scudi gebe, sonst werde es mit der Heirat nichts. Dann müsse sie ihren Herrn heiraten. Der alte Uberto ist natürlich viel zu geizig, um die verlangte Summe herauszurücken. Schließlich wird er von seiner Magd so lange in die Enge getrieben, bis er ihr verspricht, sie selbst zum Traualtar zu führen. Damit hat Serpina ihr Ziel erreicht: Sie wird die neue Herrin.

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