Klassik

La Folia Barockorchester


Das Programm „Venezia 1700“ setzt den Schwerpunkt genau zwischen Oper und Konzert, was dem Solisten Jan Vogler, bekannt für seinen lyrischen Ton und seine immense Virtuosität, wie auf den Leib geschneidert ist. Medien bescheinigen ihm die Gabe, „sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können.“

Programm:

Antonio Vivaldi, Ouvertüre zu "L‘ Olimpiade", RV 725
Nicola Porpora, Concerte für Violoncello, Streicher und B. C. in G-Dur
Giaomo Facco, Concerto in d-moll für Streicher und B. S.
Antonio Vivaldi, Concerto in h-moll, für Violoncello, Streicher und B. C., RV 424
Nicola Porpora, "Alto Giove", Arie aus "Polifemo"
Antonio Vivaldi, Concerto in g-moll, für Streicher und B. C., RV 156
Antonio Vivaldi, "Gelido in ogni vena", Arie aus "Farnace", RV 711
Antonio Vivaldi, Concerto in A-Dur, für Violoncello, Streicher und B. C., RV 546

Venedig, ewige Stadt der Musik. Egal ob Oper, Konzert oder Kirchenmusik, jede Gattung war im barocken Venedig europaweit führend in Qualität und Inspiration. Das Programm "Venezia 1700" setzt den Schwerpunkt genau zwischen Oper und Konzert, was dem Solisten Jan Vogler, bekannt für seinen lyrischen Ton und seine immense Virtuosität, wie auf den Leib geschneidert ist. Seit er sich seinem Instrument verschrieben hat, arbeitet Jan Vogler beständig daran, das Farbspektrum seines Celloklangs auszudehnen und verfeinert im ständigen Dialog mit renommierten zeitgenössischen Komponisten und Interpreten seine musikalische Sprache - mit aller Leidenschaft und immer auch mit dem nötigen Maß Risiko. Die New York Times bewunderte Jan Voglers "lyrisches Gespür", das Gramophone Magazine lobt seine "schwindelerregende Virtuosität" und die Frankfurter Allgemeine Zeitung bescheinigt ihm die Gabe, "sein Cello wie eine Singstimme sprechen lassen zu können".

"La Folia" - der Name ist Programm, denn dahinter verbirgt sich nicht nur eine der mitreißendsten Tanzformen des Barocks, sondern steht auch gleichbedeutend für "lärmende Lustbarkeit", Verrücktheit und Wahnsinn. Attribute, denen sich das Ensemble seit seiner Gründung 2007 verschrieben hat und mittlerweile zu den spannendsten Ensembles der Alten-Musik-Szene gehört. Die Musiker sind allesamt Preisträger internationaler Wettbewerbe. Intelligent und mit kreativem Instinkt begeben sie sich auf die Suche nach dem Originalklang. Ihr Ziel ist die lebendige und sprechende Wiedergabe barocker Instrumentalmusik. Durch ihre kammermusikalische Besetzung und das hohe spielerische Niveau jedes Einzelnen gelingt es ihnen, der Musik zu einer verblüffenden Transparenz und Ausdruckskraft zu verhelfen. Sie agieren "äußerst lebendig und farbig, mit jugendlich vitalem, feurigem Elan und musikalisch beherztem Zugriff, dabei unbestechlich genau und spielerisch brillant", stand in der "Die Rheinpfalz" zu lesen.

Seit mehreren Jahren widmet sich Robin Peter Müller, gemeinsam mit dem von ihm gegründeten La Folia Barockorchester, intensiv der historisch informierten Aufführungspraxis. In kurzer Zeit gelang es ihm, mit dem jungen Orchester national und international auf sich aufmerksam zu machen. Müllers gemeinsames Schaffen mit seinem Ensemble ist mittlerweile auf zahlreichen Live-Mitschnitten von NDR-Kultur sowie BR-Klassik dokumentiert.


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