Oper · Klassik

La Bohème, Giacomo Puccini


Oper in der KRYPTA bietet hautnahen Operngenuss ohne Barriere. Die internationalen Künstler singen und spielen szenisch mitten vor und unter ihren Gästen, die so stumm Teil der Aufführung werden. Intensiv und packend wird das Werk so gezeigt, wie Puccini es nach Fertigstellung seinen engsten Freunden selbst präsentierte – pur, mit Klavier und Sängern, ohne Chor und doch szenisch gespielt in Kostüm und Maske in nur leicht gekürzter Version.

Oper in der KRYPTA

La Bohème – Giacomo Puccini

Mimi – Elizaveta Chudovskaya
Musetta – Anete Liepina
Rodolfo – Sergio Tallo-Torres
Marcello – Marco Ascani
Schaunard – Joel A. Wolcott
Colline – Seth Kershisnik
Musikalische Leitung – Ayako Ono

Oper in der KRYPTA bietet hautnahen Operngenuss ohne Barriere. Die internationalen Künstler singen und spielen szenisch mitten vor und unter ihren Gästen, die so stumm Teil der Aufführung werden. Intensiv und packend wird das Werk so gezeigt, wie Puccini es nach Fertigstellung seinen engsten Freunden selbst präsentierte – pur, mit Klavier und Sängern, ohne Chor und doch szenisch gespielt in Kostüm und Maske in nur leicht gekürzter Version.

Giacomo Puccinis große Kunst ist es, sein Publikum nachhaltig zu berühren. Mit “La Bohème” erschuf er seine liebenswürdigsten Charaktere, deren Leid dadurch um so mehr schmerzt. Ist es doch leicht, sich mit ihren menschlichen Schwächen zu identifizieren. Seine Stärke war es, die kleinen Dinge des Lebens musikalisch zu zeichnen und damit direkt ins Herz zu treffen.

Die KRYPTA bietet tief unter der Peterskirche mit ihren fünfzig Sitzplätzen ganz persönlichen Operngenuß. Hier entstand ein Opernkosmos, der einen nicht mehr loslässt.

Handlung:
Akt 1
Die verarmten Bohèmiens Rodolfo, der Dichter, Marcello, der Maler, Schaunard, der Musiker und Colline, der Philosoph, feiern in ihrer Mansarde in Paris Weihnachten. Schaunard spendiert ein für sie fürstliches Mahl sowie Brennholz für das eiskalte Zimmer. Als sie weiter im Café Momus feiern wollen, entschliesst sich der Dichter Rodolfo, noch eine Weile zu bleiben.
Plötzlich klopft es an die Tür. Mimi, eine Nachbarin, bittet um Feuer für ihre Kerze, doch ein Hustenanfall lässt sie ermatten. Als sie gehen möchte, vermisst sie ihren Schlüssel. Erneut erlöscht im Luftzug das Kerzenlicht. Rodolfo findet ihn zuerst und versteckt ihn verschmitzt in der Hand. Beim Ertasten des Fußbodens berühren sich ihre Hände, und es ist um beide geschehen.
Die Freunde rufen von unten nach Rodolfo, dessen Herz bereits ganz Mimi verfallen ist. Beide verlassen als Paar die Mansarde und folgen den Gefährten.

Akt 2
Auf dem Weg zum Café Momus kauft Rodolfo seiner Mimi ein rosa Käppchen von seinem letzten Geld. Er stellt sie den Freunden vor, und es entspinnt sich ein Gespräch über die Liebe.
Plötzlich erscheint Musetta, seine frühere Geliebte, die nach Marcellos Anblick alles daran setzt, wieder seine Aufmerksamkeit zu erlangen. Das ehemalige Paar findet zusammen. Alle verlassen das Café.

Akt 3
Wochen später sucht Mimi verzweifelt in den frühen Morgenstunden an einem kleinen, verschneiten Ort nach Marcello. Rodolfo hat sie nach einem Eifersuchtsanfall verlassen. Als dieser plötzlich erscheint, versteckt sie sich in der Nähe und lauscht. Erschüttert erfährt sie so den wahren Grund seines Verhaltens. Aus Angst ertrug er ihren Zustand nicht mehr. Mimi leidet unter Tuberkulose. Ihr gemeinsames Leben in seiner eisigen Mansarde verschlechterte ihre Gesundheit.
Als Mimi hustet, entdeckt Rodolfo sie, und sie fallen sich in die Arme. Doch schließlich verabschieden sie sich von einander und ziehen ihrer Wege. Zwischen Musetta und Marcello entspinnt sich derweil ein handfester Streit, bis sie sich erbost ebenfalls trennen.

Akt 4
Im Frühling arbeiten Rodolfo und Marcello, doch nichts will gelingen. Als Colline und Schaunard die Freunde aufmuntern, lassen sich auf ein übermütiges Spiel ein.
Plötzlich stürzt Musetta. Die todkranke Mimi möchten Rodolfo sehen. Die Freunde betten sie auf ihren verschlissenen Diwan. Musetta erfüllt ihr den letzten Wunsch. Sie kauft einen Muff für Mimis eiskalte Hände. Colline verpfändet seinen einzigen Besitz, den Mantel, für den Arzt.
Alleine erinnern Mimi und Rodolfo sich ihrer Liebe. Als die Freunde kommen, freut Mimi sich über den wunderbaren Muff. Musetta versichert, er wäre von Rodolfo. Glücklich schläft sie darauf ein.
Schaunard bemerkt, dass Mimi gestorben ist. Fassungslos bricht Rodolfo über der Geliebten zusammen.


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