Alte Musik · Klassik

L’Orfeo Barockorchester - Weihnachtsoratorium


Seit zwei Jahrzehnten gehört das L’Orfeo Barockorchester zu den markantesten Stimmen der Alten Musik.

Ulrike Hofbauer Sopran
Margot Oitzinger Alt
Virgil Hartinger Tenor
Markus Volpert Bass
Collegium Vocale der Salzburger Bachgesellschaft
Albert Hartinger Leitung
L’Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg Dirigentin

Johann Sebastian Bach: Weihnachtsoratorium BWV 248 Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-3, 6

L’Orfeo Barockorchester
Chorus sine nomine
Johannes Hiemetsberger Dirigent
Cornelia Horak Sopran
Sophie Rennert Alt
Manuel Günther Tenor
Josef Wagner Bass

„Jauchzet, frohlocket! Auf, preiset die Tage“: Schon die ersten Takte des „Weihnachtsoratoriums“ sollen voll erfassen und in das festliche Geschehen hineinführen. „Es begab sich aber zu der Zeit“: Im Evangelientext und in meditativen oder kommentierenden Arien und Chören erschließt sich in vielfältiger Weise die weihnachtliche Botschaft: Hoffnung und Freude mögen allen Menschen geschenkt sein. Der Chorus sine nomine gehört zu den ausdrucksfähigsten und klanglich faszinierendsten Chören Österreichs. Das L’Orfeo Barockorchester – auf historischen Instrumenten – hat die Beweglichkeit und die klanglichen Nuancen, die für dieses Werk von entscheidender Bedeutung sind. Dirigent Johannes Hiemetsberger lotet es in aller Tiefe aus.

L’Orfeo Barockorchester
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gehört das L’Orfeo Barockorchester zu den markantesten Stimmen in der Alten Musik. Für die Neue Zürcher Zeitung besitzt das international besetzte Ensemble rund um die Orchestergründerin und Dirigentin Michi Gaigg jenen „individuellen Charakter abseits globalisierter Einheitsklanglichkeit“, der auf ein fruchtbares Zusammenwirken unterschiedlicher musikalischer Wurzeln zurückzuführen ist. Lebendigkeit des Musizierens, Kontinuität und ein Ensemblegeist, der auch große Lust auf Neues in sich trägt, sind die Basis, auf der Michi Gaigg ihre als farbenreich, klangsinnlich wie temperamentvoll beschriebene Handschrift entwickelt.

Seine umfangreiche Diskografie (34 CDs!), darunter einige Opern- und Ersteinspielungen, wurde mehrfach ausgezeichnet:
u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Fono Forum, Pizzicato („Supersonic Award“), ORF Radio Österreich 1 („Pasticcio-Preis“) und mit dem Deutschen Musikpreis „Echo Klassik“.

L’Orfeo begeistert auch als Opernorchester, wie aktuell mit Georg Friedrich Händels Atalanta, von Regisseur Kobie van Rensburg als multimediales Märchen auf die Bühne gebracht (Koproduktion Händel-Festspiele Halle und donauFESTWOCHEN im Strudengau). Ebenso zählen Raritäten und Meister­werke der Bühnenkunst von Georg Philipp Telemann, Jean-Philippe Rameau, Georg Anton Benda, Christoph Willibald Gluck, W. A. Mozart und Joseph Haydn sowie eine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini (darunter La scala di seta) zum Repertoire.

Jüngst ließ L’Orfeo unter der Leitung von Michi Gaigg mit der Aufführung aller Schubert-Sinfonien (einschließlich der dazugehörigen sinfonischen Fragmente) bei der Schubertiade Hohenems aufhorchen.

Bisherige Stationen: Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Schwetzinger SWR Festspiele, Internationale Barocktage Stift Melk, Internationale Haydn Festspiele Eisenstadt, Schubertiade Hohenems & Schwarzenberg, Tage Alter Musik Regensburg, EXPO 2015 Mailand, Festival Bach de Lausanne, Kölner Fest für Alte Musik, Int. Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg, Mozartfest Würzburg, Palau de la Música Catalana Barcelona, Festkonzert Vatikan (Sixtinische Kapelle), Tourneen nach Frankreich, Spanien, Südafrika und Namibia, Brucknerhaus Linz, Theater an der Wien, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus u. v. m.

Education: Euridice Barockorchester der Anton Bruckner Privatuniversität, eine Initiative des L’Orfeo Barockorchesters – Mitglieder von L’Orfeo coachen die Probenarbeit der Studierenden in verschiedenen Instrumentalgruppen und wirken bei den Aufführungen mit.


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