Literatur · Theater

Kurt Palm, Franz Schuh und Franz Koglmann


Franz Schuh, Schriftsteller und Philosoph, 1947 in Wien geboren. Buchautor und Kritiker; Kolumnist, u. a. für Die Zeit, Neue Zürcher Zeitung und Literaturen. Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (1985), Jean Améry-Preis für Essayistik (2000), Essay-Preis Tractatus des Philosophicum Lech (2009), Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien (2009). Zahlreiche Veröffentlichungen, u. a.: Der Stadtrat. Eine Idylle (1995), Schreibkräfte. Über Literatur, Glück und Unglück (2000), Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche (2006), Hilfe! Ein Versuch zur Güte (2007), Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst (2008), Der Krückenkaktus (2011), Sämtliche Leidenschaften (2014).

Franz Koglmann, geboren 1947 in Mödling bei Wien. Klassisches Musikstudium, Jazzstudium, Studienaufenthalte in New York und Philadelphia. Koglmann wird international als wesentlicher Erneuerer der Musik am Schnittpunkt von Jazz und europäischer Moderne rezipiert. Er arbeitete mit namhaften internationalen Musikern wie Lee Konitz, Derek Bailey, Tony Coe, Steve Lacy, Paul Bley u. v. a. zusammen. Von 1986–96 erschienen seine CDs bei Hat ART, Schweiz. 1998–2004 war er künstlerischer Leiter des Frankfurter CD Labels 'between the lines'. Mehrere Bühnenwerke darunter die Oper JOIN!, Libretto: Alfred Zellinger, Wiener Festwochen 2013.

Kurt Palm, 1955 in Vöcklabruck geboren. Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Dr. phil. Seit 1983 als Autor und Regisseur tätig. Schrieb Bücher über Bertolt Brecht, Adalbert Stifter, James Joyce, Wolfgang Amadeus Mozart, Fußball und Palmsamstage. Drehte einige Kinofilme und inszenierte zahlreiche Opern und Theaterstücke im In- und Ausland. Er lebt in Wien und Litzlberg am Attersee. Für Bad Fucking wurde er mit dem Friedrich-Glauser-Preis 2011 für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet. Bücher, u.a.: Der Brechreiz eines Hottentotten. Ein James-Joyce-Alphabet von Aal bis Zahl (Löcker Verlag, 2003); Brecht im Kofferraum. Aufsätze, Anekdoten, Abschweifungen. (Löcker Verlag, 2006); War Mozarts Vogel ein Genie? Gesammelte Kolumnen. Mit Zeichnungen von Tex Rubinowitz (Residenz Verlag, 2007); Palmsamstag. Der schönste Tag der Woche. Mit einem Vorwort von Franz Schuh (Löcker Verlag, Wien 2009); Bad Fucking. Krimi. (Residenz Verlag, 2010, 5. Auflage 2011; Die Besucher. Residenz Verlag, 2012); Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini. Kein Spaghetti-Western (Residenz Verlag, 2014). Filme, u.a.: Der Schnitt durch die Kehle oder Die Auferstehung des Adalbert Stifter, Österreich 2004, 82 Min.; Kafka, Kiffer und Chaoten, Österreich 2014, 84 Min.


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