Kunstausstellung

KunstRaumGarage


Die geschichtsträchtige Votivpark-Garage wird zum Hotspot für Kunst im öffentlichen Raum. Garagen bieten nicht nur Platz für parkende Autos, sondern auch für Kunst im Untergrund.

Programm Eröffnung:
16 Uhr: Installationen, Screenings, Sound-Installationen
17 Uhr: Performance
18 Uhr: Eröffnung durch WIPARK-Geschäftsführung und Rektorat Angewandte
19 Uhr: Lesung
20 Uhr: Sound Performance

Sie sind in der Votivpark-Garage im Rahmen von KunstRaumGarage von 16 bis 22 Uhr willkommen und auch zu geführten Rundgängen zu den einzelnen Projekten.

Die Kunstprojekte der Studierenden – kuratiert von Barbara Holub - im Einzelnen:
- ‚Skafander’ von Joanna Zabielska. Performance.
(17-17.30 Uhr / Sigmund Freud Park bis hinunter in die Garage)
- ‚The Forest Project’ von Hana Krizanova. Sound-Installation.
- ‚Running Sushi Festival’ von Violetta Leitner & Stefanie Neuhuber. Film Screening.
- ‚Hiding under the Spotlight’ von Matilde Igual. Installation. - ‚Erdgeschoß, Abschnitte, axonometrische Projektion’ von Oliver Alunovic. Billboard.
- ‚1440 X 24 = 1/24’ von Feng Lei. Interaktive Video-Installation. - ‚Sound Picture Stories’ von Lisa Puchner. Installation.
- ‚WE PARK WE WRITE’ von Sarina Scheidegger. Publikation & Lesung. (19-19.30 Uhr / Kiosk, ehem. Drive-in-Schalter, 1. UG)
- ‚Digesting the Material here’ von Marie Huth. Sound Installation & Performance. (20-20.15 Uhr / 2. UG).

Die prestigeträchtige Votivpark-Garage (errichtet 1962) basiert auf der innovativen Überlegung von Roland Rainer, den Individualverkehr vor dem Stadtzentrum abzufangen und die Innenstadt vor der weiteren Verkehrsbelastung zu schützen. Sie zeichnet sich durch eine herausragende architektonische Qualität aus und wurde mit visionären Konzepten wie einem Drive-in Bankschalter, Hostessen auf Rollerskates zur Parkplatzeinweisung, einem Café, Hebebühnen für Autobastler u.a. eröffnet.
Die mittlerweile brachliegenden Qualitäten und Möglichkeiten werden im Zuge der Renovierung nun durch temporäre Kunstprojekte von Studierenden der Universität für angewandte Kunst Wien neu interpretiert. Die stadträumlich besondere Lage der Votivpark-Garage unterhalb des Sigmund-Freud-Parks (und mit einem Eingang direkt vom Jonasreindl) wird dabei wieder sichtbar in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt.

Das Projekt KunstRaumGarage wurde 2013 von WIPARK, einer der größten Parkgaragenbetreiber in Wien, in Kooperation mit Bettina Leidl (departure / wirtschaftsagentur wien) und Barbara Putz-Plecko (Universität für angewandte Kunst Wien) initiiert. Basierend auf einem 3-Jahreskonzept von Barbara Holub wurden geladene Kunstwettbewerbe für die Garage Freyung und die Votivpark-Garage durchgeführt, die Fragestellungen von Mobilität thematisieren und die Garagen als öffentlichen Raum für Kunst nutzen. Parallel wurden Projekte mit Studierenden in Kooperation mit den Abteilungen Kunst und kommunikative Praxis (Prof. Barbara Putz-Plecko) sowie Social Design an der Universität für angewandte Kunst Wien entwickelt (geleitet von Barbara Holub, Markus Hanzer und Susanne Jalka).
2015 wurden in der Garage Freyung „Kathedrale der Moderne“ von Linda Bilda als eine Art „Leitsystem durch Kunst“ und „MusikRaumGarage“ von Peter Oroszlany / Stéphane Chlor (basierend auf einem Konzept von Dilruba Erkan) als experimentelle „Probebühne“ (www.musikraumgarage.at) installiert. 2016 werden die Siegerprojekte der geladenen Kunstwettbewerbe von Andreas Fogarasi (Garage Freyung) und Krüger/ Pardeller (Votivparkgarage) umgesetzt.


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