Kunstausstellung · Theater

Kulturmaschine


Ausgehend von einer raumgreifenden Skulptur, die an verschiedenen Plätzen in Gars am Kamp zu sehen ist, wird das Verhältnis von Mensch und Natur untersucht.

Der Hochstand als die absolute Naturmaschine bildet hier den Ausgangspunkt für eine Skulptur, eine Aussichtsplattform, eine Bühne - eine Maschine, die sich durch den Ort bewegt und diesen erkundet. Wobei ihr maschineller Charakter nicht im Technischen verhaftet ist, sondern in ihrer sozialen Funktion und Funktionalisierung der Gesellschaft.

Innerhalb einer gewachsenen Ortsstruktur dient der Hochstand als wandernde Plattform für diverse Aktivitäten wie Performances, Lesungen u.ä., die den Umgang des Menschen mit der Natur zum Thema haben. Somit wird der Hochstand wie eine Bühne bespielt, auf der unterschiedliche Fragen verhandelt werden:

Was sind gesellschaftliche Maschinierungsprozesse und wie äußern sich diese? Wie geht der Mensch an die Natur heran? Welche Mittel werden verwendet, um sich die Natur – die für das Unfassbare, den Wildwuchs steht– einzuverleiben? Was ist die Natur des Menschen?

Die Hochstandskulptur integriert sich nicht wie selbstverständlich in das Kulturgeschehen des Ortes, sondern bietet bewusst ein anders geartetes Programm.


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