Theater

Kruzitiakn oder Identität 2.0


Mitwirkende: Elisabet Kofler, Christoph F. Krutzler, Wolfgang Preinsberger und Martin Weinek
Regie: Andy Hallwaxx
Musik: Joe Pinkl.

Nach dem Ende der Sommertheatersaison startet traditionell die Spielsaison im Uhudler Landestheater in Moschendorf. Das Team rund um Eva und Martin Weinek wird in den nächsten drei Jahren die Trilogie „Der Ring des Heanzenjungen“ spielen.
„Das längerfristige Konzept gibt uns eine Planungssicherheit. Die Stücke können aufbauend gestaltet und konzipiert werden“, so Martin Weinek.

Drei Schlagworte stehen für die drei Stücke: Identität, Heimat und Stolz. Wörter die im falschen Kontext negativ besetzt und immer im Zusammenhang mit Nationalismus verwendet werden. Bevor man jedoch stolz auf seine Heimat sein kann, sollte man seine Identität kennen. Geschichtlich gesehen ist die Identität des Burgenländers eine nicht genau definierte. Wer sind wir? Und wo kommen wir her.

Eva Weinek: „Als Künstler abstrahieren wir die positiven und negative Pole der jeweiligen Begriffe und gehen neutral an sie heran. Vor allem die Auseinandersetzung mit der Identität ist uns ein großes Anliegen“.

Der Pfad der mit dem Publikum gegangen wird ist ein schwieriger, aber sehr unterhaltsamer. Theater hat immer eine Pflicht: Es muss unterhalten.

Das 2019 aufeführte Stück „Kruzitiakn“ wird eine wunderbare Collage von Dialogen und Texten die auf sehr unterhaltsame Weise versuchen, unsere Identität zu beschreiben. Die Lieblingsautoren des Ensembles sind auch heuer wieder mit an Bord. Vor allem Jura Soyfer spielt dabei eine große Rolle. Abgerundet wird das Stück durch wunderbare, bekannte Melodien, die die engagierte Produktion abrunden. Regie 2019 führt Andy Hallwaxx. Die musikalische Leitung hat auch heuer wieder Joe Pinkl inne.


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