Literatur · Diverse Musik

Kriemhild erzählt das Nibelungenlied


Einst zog Kriemhild mit ihrer Gefolgschaft durch das Donautal hin zu Etzels Hof. Ihre Sippe um König Gunther und den düsteren Hagen folgten ihr und passierten mit Melk und Mautern auch die Tore der Wachau. So steht es im über 800 Jahre alten Heldenlied, an diesem Abend gesungen und gespielt von zwei Spielleuten nach einer uralten Melodie.

Die Schauspielerin Barbara Horvath schlüpft in die Figur der Kriemhild: eine starke Frau, die sich in einer Männerwelt behaupten muss. Und sie wirft einen besonderen Blick auf die scheinbaren Heroen: Siegfried, den größten Helden seiner Zeit, einen Haudrauf, der in Wahrheit zu gutmütig und harmlos für diese Welt war. Gunther, den Burgunderkönig – obwohl im Bett bei seiner Frau eine Niete, ein Playboy und Dandy erster Ordnung. Ja und da ist dann auch noch Hagen, Kriemhilds finsterer Gegenspieler. Aus Zuneigung zwischen den beiden wird Hass, tödlicher Hass...

Eine spannende Reise in einen Mythos, der eng mit der Wachau verwoben ist.

Die Spielleute:
Manfred Hartl – Sänger und gotische Schoßharfe Michael Vereno – Kobos (Rumänische Bauernlaute) und Rebec (eine Urform der Geige)


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