Ausstellung: Wissen

Kriegsschauplatz Niederösterreich


Der Blick zurück, den die Ausstellung macht, zeigt deren Auswirkungen und enthüllt deren erschreckende Entwicklung: Der Kampf Mann gegen Mann wurde mehr und mehr durch eine anonymisierte Tötungs maschinerie ersetzt, der immer größere Teile der Zivilbevölkerung zum Opfer fielen.^

Siebzig Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs vergangen, wohl eine der längsten Friedensperioden für Niederösterreich. Die geopolitisch wichtige Lage hat das Land an der Donau im Lauf der Geschichte zu einem heiß umkämpften Raum gemacht. Spuren dieser leid vollen Erfahrungen finden sich überall – als Denkmäler in der Landschaft, als Relikte der Waffentechnik in den Museen und als berührendes schriftliches Gedächtnis in den Archiven. Jeder Krieg, der Landstriche verheerte und Menschen in Angst und Schrecken versetzte, hatte seine eigenen Waffen. Der Blick zurück, den die Ausstellung macht, zeigt deren Auswirkungen und enthüllt deren erschreckende Entwicklung: Der Kampf Mann gegen Mann wurde mehr und mehr durch eine anonymisierte Tötungs maschinerie ersetzt, der immer größere Teile der Zivilbevölkerung zum Opfer fielen.


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