Theater

Krieg. Stell dir vor, er wäre hier


Wer kann, flieht in den Nahen Osten, wie der 14-jährige Protagonist. In einem ägyptischen Flüchtlingslager versucht er mit seiner Familie ein neues Leben zu beginnen. Weil er keine Aufenthaltsgenehmigung hat, kann er nicht zur Schule gehen, kein Arabisch lernen, keine Arbeit finden. Er fühlt sich als Außenseiter und sehnt sich nach Hause. Doch wo ist das?

Nach dem Bestseller „Nichts. Was im Leben wichtig ist.“ geht es Janne Teller diesmal um den Schrecken des Krieges, um Flucht und Vertreibung, und um das Überleben in der Fremde. Janne Teller, 1964 in Kopenhagen geboren, stammt aus einer deutsch-österreichischen Familie und lebt in New York. Für ihre literarische Arbeit wurde sie vielfach ausgezeichnet. In „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier.“ stellt sie mit einem kleinen aber entscheidenden Dreh unsere Alltagswirklichkeit auf den Kopf und zwingt uns, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Regie/Bühne Markus Steinwender
Kostüme/Bühne Leonie Reese
Dramaturgie Peter Malzer
Schauspielerin Elisabeth Nelhiebel


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