Theater

Kosmos Theater: Begehren


Eine Koproduktion makemake produktionen & und dem Wiener Kosmos Theater.

Das eigene Begehren zu erforschen, zu erkennen und dann eventuell sogar zu erfüllen klingt simpel. Ist es aber nicht. Für viele ist das eigene Begehren ein verschlüsselter und verschlossener Ort. Was tun wir da: mit uns alleine, zu zweit, zu mehrt? Was begehren wir wirklich und warum ist es so komplex dem nachzugehen?

Für Begehren hat die Autorin Gesine Schmidt Interviews mit sechs Personen zwischen 26 und 75 Jahren geführt, die Einblick in deren sexuelle Biografien geben. Das Team von makemake produktionen nimmt für diesen Theaterabend die in Dauerschleife reproduzierten Bilder des Begehrens unter die Lupe und schickt uns auf eine sinnliche Entdeckungsreise, die unsere Phantasie herausfordert. Fährten auf der Suche nach unbekannten Formen des Begehrens bieten in Sara Ostertags Inszenierung zu großen Teilen Live-Musik und choreografische Elemente, die Schmidts vielstimmigen Text erweitern, zuspitzen, kontrastieren oder überschreiben.

Begehren nähert sich dem gleichnamigen Spielzeitmotto des Kosmos Theater explizit und nicht ohne Komik. Schaffen wir die Aussicht auf eine emphatisch sexuelle Zukunft?

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag Berlin

Regie: Sara Ostertag
Bühne: Nanna Neudeck
Kostüm: Mael Blau
Choreografie: Martina Rösler
Musik: Imre Lichtenberger Bozoki
Dramaturgie: Anita Buchart
Produktionsleitung: Julia Haas
Ausstattungsassistenz: Pia Stross
Hospitanz: Lisanne Berton

Mit: Christoph Griesser, Florian Haslinger, Sabine Muhar, Suse Lichtenberger, Michéle Rohrbach


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