Klassik

Konzerthausorchester Berlin


Bei den Gastspielen im Februar 2015 steht mit Michael Sanderling der derzeitige Chefdirigent der Dresdner Philharmonie am Pult des Klangkörpers aus Berlin.

Programm:
Beethoven - Konzert für Klavier u. Orchester Nr. 1 C-Dur, op. 15
Schostakowitsch - Symphonie Nr. 5 d-Moll, op. 47

Zuletzt gastierte das Konzerthausorchester Berlin im April 2011 unter der Leitung von Lothar Zagrosek bei der Salzburger Kulturvereinigung. Bei den Gastspielen im Februar 2015 steht mit Michael Sanderling der derzeitige Chefdirigent der Dresdner Philharmonie am Pult des Klangkörpers aus Berlin. Für den ersten Teil der Mittwochs- und Donnerstags-Konzerte hat das Orchester das erste Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven mit im Gepäck. Das frühe Klavierwerk Beethovens erfreut sich heute, als Zeugnis früher Beethovenscher Schaffens- und Ausdruckskraft, großer Beliebtheit. Der Komponist orientiert sich hier einerseits noch an den frühen Vorbildern der Wiener Klassik, andererseits kann man in diesem Werk aber auch schon Beethovens spätere Handschrift seiner größeren und sinfonisch angelegten Werke erkennen. Solist ist der zweifache Echo-Preisträger Martin Helmchen. Er debütierte 2006 unter Valery Gergiev mit den Wiener Philharmonikern beim Lucerne Festival und arbeitete seither mit vielen der bedeutendsten Dirigenten und Orchestern der Gegenwart. Im zweiten Teil gelangt die populäre fünfte Symphonie von Dmitri Schostakowitsch zur Aufführung. Der Komponist bezeichnete das Werk, nachdem seine vierte Symphonie von der Stalin-Diktatur als ‚formalistisch‘ verboten worden war, als ‚schöpferische Antwort eines Sowjetkünstlers auf gerechte Kritik’.

Mit seiner Fünften wagte er einen Drahtseilakt. Populär und jubelnd sollte sie sein, zugleich konnte Schostakowitsch nicht umhin, zwischen den Zeilen seine Abscheu vor der Verlogenheit des Regimes zu formulieren. Und so ist diese Symphonie ein faszinierendes Spiel, in dem Großartigkeit ins Lächerliche und Lustigkeit in Verzweiflung umschlägt.


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