Theater

Konstellationen


Liebe in all ihren Möglichkeiten. Konstellationen von Nick Payne ist ein außergewöhnliches Beziehungsstück, das inspiriert von faszinierenden Erkenntnissen aus der Quantenphysik die klassische Liebesgeschichte dekonstruiert.

Der Autor Nick Payne lässt Marianne, die Quantenphysikerin, auf Roland, den Imker, treffen. Die beiden verlieben sich und durchlaufen alle Stationen einer modernen Liebesbeziehung. So weit, so gewöhnlich. Doch Konstellationen ist kein herkömmliches Drama über das Lieben und Leben in der heutigen Zeit. Die Handlung wird auf formale und inhaltliche Weise mit physikalischen Theorien über Paralleluniversen verknüpft. So wird nicht eine lineare Geschichte erzählt, sondern zahlreiche verschiedene mögliche Verläufe der Liebesbeziehung montiert.

Im Theater praesent verliebt sich aber nicht Marianne in Roland, sondern die Quantenphysikerin Max in die Imkerin Sam. Schreckliche und wunderbare erste Begegnungen, Seitensprünge, schmerzliche Trennung und die Liebe, „Bis dass der Tod sie scheidet.“ – all diese Situationen erlebt das Paar in unterschiedlichen Nuancen und vermittelt eine Ahnung von unendlichen Möglichkeitsräumen. Damit ist Konstellationen auch ein Philosophieren über den freien Willen, das Schicksal, die Einzigartigkeit des Individuums im Angesicht eines Multiversums, das unendlich viele Parallelwelten erlaubt.

VON UND MIT
Therese Hofmann, Elena-Maria Knapp, Fabian Kametz, Katharina Ganner, Lisa Michelle Koller, Judith Salner, Michaela Senn, Michaela Senn, Marco Friedrich Trenkwalder, Luca Gasser


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