Klassik

Kons.Wien.Sinfonieorchester


Der polnische Dirigent und Komponist Witold Lutosławski beschäftigte sich nicht nur mit Musik, sondern auch mit Mathematik – eine Konstellation, die nicht ohne Folgen für sein kompositorisches Denken bleiben sollte. Das Doppelkonzert für Oboe, Harfe und Kammerorchester entstand 1979/80 als Auftragswerk für den Schweizer Dirigenten und bedeutenden Musikförderer Paul Sacher.

Mit der Uraufführung am 2. März 1896 im Festsaal des Kaufmännischen Vereins Wien ist Schönbergs Notturno seine erste öffentlich aufgeführte Komposition: ein spätromantisches, »sehr stimmungsvolles« Werk (Neue musikalische Presse), das noch lange vor seiner freitonalen bzw. zwölftönigen Schaffenszeit entstanden ist und bereits Anklänge seiner berühmten »Verklärten Nacht« in sich trägt.

Ebenso tonal ist Schönbergs 1934 entstandene Suite im alten Stile: die kurzzeitige Rückkehr zur Tonalität begründete Schönberg mit der »Sehnsucht« danach, die »immer mächtig« in ihm gewesen sei.

Gesprächskonzert

Arnold Schönberg
Suite im alten Stile (G-Dur) für Streichorchester
Notturno für Streicher und Harfe

Witold Lutosławski
Doppelkonzert für Oboe, Harfe und Kammerorchester


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