Theater

Kommt mir spanisch vor



Es war 1955, als eine spanische Musikstudentin nach Wien kam, um hier, in der Stadt der Musik, ihrer Stimme den letzten Feinschliff zu geben. Ihr Name: Marie-Thérèse Escribano.

Nach so vielen Jahren in Österreich – 2015 ist Marie-Thérèse Escribano seit 60 Jahren in Wien – zieht sie vorläufige Bilanz. In ihrem eigenen Stil erinnert sie sich an ein halbes Jahrhundert persönlicher und österreichischer Geschichte. Mit Witz und Charme entblößt sie Kuriositäten, bringt uns zum Lachen über die absurden Methoden des Gesangs und die Exotik des Wiener Dialekts, berührt aber beim Schildern die braunen Flecken, die damals unter einer dicken Kruste lagen.

Dieses Programm ist hochaktuell, bei allem Zauber der Nostalgie. Und obwohl die aufgezeigte Entwicklung eher zum Weinen ist, werden Ihre Tränen bei Escribanos Bühneneskapaden doch wohl vom Lachen herrühren.

Eine aufregende, viel bejubelte Erzählung samt Tagebüchern und Briefen.

Von und mit: Marie-Thérèse Escribano