Theater

Kollektiv Kollinski - Schnalzen


Schnalzen ist archaisch, Schnalzen geht durch Mark und Bein, Schnalzen ist Überschall. Schnalzen ist eine performative Parabel über den Mythos des Unbekannten.

Sein Leben lang hart gearbeitet, findet ein Bauer ‚was Fremdes‘ auf seinem Feld: „Was ist es denn? Was macht es denn? Putz' ma des weg, sagt der eine, klaub' ma des auf, sagt der andere, aber einigreifen tua i ned!“

Schnalzen ist archaisch, Schnalzen geht durch Mark und Bein, Schnalzen ist Überschall. SCHNALZEN ist eine performative Parabel über den Mythos des Unbekannten. Das kollektiv KOLLINSKI führt (Puppen-)Spiel, (Volks-)Kultur, (Live-)Schnalzen und (elektronische) Musik zusammen und konstruiert gemeinsam mit der Schnalzergruppe von Maria Alm ‚das Fremde‘.

Musik (Live und Komposition) Gudrun Plaichinger
Schnalzen, stampfen und musizieren Matthias Lechner und Lukas Schnaitl (Schnalzergruppe Maria Alm unter der Leitung von Alois Gruber)

SCHNALZEN ist das dritte Projekt des jungen kollektiv KOLLINSKI, das sich nach dem Erhalt des Salzburger Landespreises PODIUM 2017 für die Produktion 77 CENT – KARRIERE IST KEIN KINDERSPIEL formiert hat. Es versteht sich als Kollektiv, das Kunstakteur*innen aus vielen Sparten, Traditionen und Ländern immer wieder neu mischt. KOLLINSKI greift aktuelle Themen auf und bringt diese in gesellschaftskritischen Performances in den öffentlichen Raum, ins Theater, in den Seminarraum. Alles bleibt neu!

KOLLINSKI versteht sich als Plattform, als Koproduktionspartner, als Teil eines Netzwerkes, das eines will: Geschichten erzählen, die humorvoll berühren und bewusst provozieren. Es gibt so viel zu sagen, so viel zu tun. Aufgewärmtes schmeckt fad!


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