Wienerlied · Klassik

Kollegium Kalksburg


Die drei Herren des Kollegium Kalksburg interpretieren gebenedeites Liedgut im Geiste Heinz Conrads und gelten damit wahlweise als Dadaisten oder als Dekonstruktivisten des Wienerlieds.

Man wird selten einen Menschen finden, der die Schuld seinem Mangel an Geisteskraft beimißt wenn ihm etwas nicht gelingt. Man wendet seine Nachlässigkeit oder den Drang der Geschäfte vor.
Wie oft hörte ich nicht Leute, die noch nicht einmal ihr Deutsch gelernt hatten, sich beklagen, dass sie von ihren Eltern nicht zu den Studien sind verwendet worden.
Es ist ewig Schade um meine Talente, hörte ich manchen sagen – ich würde einer der ersten Gelehrten gewesen sein – und er hat es doch noch nicht einmal zu einem vernünftigen Menschen gebracht.

Wenn man die Erfahrung gemacht hat, und durch sie überzeugt ist, dass man in einer Sache nicht durchdringen kann, so nimmt man seine Zuflucht zu einer Erfahrung, die man nie machen wird, um die Welt zu bereden, man würde in einer anderen Sache besser fortkommen.

So schwer es auch fällt, dass der Mensch dem Menschen die Ehre des Verstandes zugesteht, so gibt es doch überall Leute von denen der Ruf sagt, sie haben mehr Verstand als andere.

Wie sie sich aber in diesen Ruf haben setzen können, bleibt beinahe ein Rätsel, denn bis ihnen einer diese Ehre abtritt, sind dreißig da, die sie ihnen streitig machen.

Der Prinz und sein Freund
ein Buch für Prinzenkinder von
Karl von Eckartshausen

Heinz D. Ditsch – acc, singende säge, voc;
Paul Skrepek jun. – k-git, perc, voc;
V. Wizlsperger – voc, euphonium, kamm


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