Pop / Rock · Jazz · Elektronik

Koenig/ Wandl


Koenig a.k.a. Fka MC Bishop, Steve Raguza, Henri Torrino, King Al, Fat Luke, Lukas Koenig, Snoop Jizza, Snoop Kisser, MEL Jackson fizzer, Luke Dog, Snoop Dizza, Luke Jizz ist eine musikalische Mischung aus Schlagzeugen, Raps, Basssynthesizern,Noisesounds,Chören und Dada Rezitativen.

Ausnahme-Schlagzeuger und Multi-Instrumentalist Lukas König mit seinem Debüt „Best of 28“. Und Wandl (Affine Records) ebenfalls mit seinem Erstling.

Der 22-jährige Wandl hat sich in den letzten Jahren zu einem der progressivsten und interessantesten Produzenten Europas entwickelt. Sphärisch, bassig, based, spannten seine EP- Releases „Milk“ (noch als Zweitpunktnull), „Soon“ und der Affine-Einstand „Far Way Home“ den Bogen zwischen Brainfeeder-Beatschule und Schlafzimmer-Soul. Bei seinem Debüt Album „It's All Good Tho" geht Wandl noch einen Schritt weiter: Der Meister des verschleppten Loops spielt fast alle Spuren selbst ein, schleift seine Stimme durch den Sampler, verfremdet, entblößt – und scheut sich nicht mehr vor großen Hooks. „It’s All Good Tho“ stellt den Wahl-Wiener als gewachsenen Sänger in den Vordergrund.

Doch der Reihe nach: Bereits in frühen Teenagerjahren begann Wandl mit Musikproduktionssoftware zu experimentieren und seine ersten Songs zu schreiben. Durch HipHop sozialisiert und Rap Tunes inspiriert verfolgte der geborene St. Pöltner konsequent seine eigene musikalische Vision. Dabei sind ihm Genre-Begrifflichkeiten von Anfang an egal, viel mehr steht das Bildhafte bei seinen Produktionen und Live-Shows (gemeinsam mit Visual Artist Clemens Haas) im Fokus.

Nachdem Wandl 2015 mit Crack Ignaz „Geld Leben“ aufgenommen hatte zog er sich zurück. Abgeschottet und im Studio von Dorian Concept – Labelmate bei Affine Records, Mentor, Held und Albumgast – schrieb er an Gitarre, Rhodes, Geige und Synthie und sang verschroben-schöne Song-Skizzen ins Handy, die zu Post-R’n’B Perlen heranwuchsen. 2016, mitten in der Produktionsphase von „It's All Good Tho" zog er für einige Wochen nach Hamburg und schrieb für die Abschlussprüfung eines befreundeten Regisseurs die Musik zum Stück „Der gestohlene Gott“. Wandl feilte tagsüber an der Inszenierung, nachts am Album, nahm Vocals und am Flügel im riesigen Theater-Foyer auf – und lernte bei den Live-Vorführungen einiges über Intuition.


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