Theater

König Ubu:ng


Humorvoll, absurd, witzig, todernst dreht sich an diesem Theaterabend auf der Bühne des Toihaus Theaters alles um Macht, Krieg, Verrat, Gier und Intrigen. Sechs schwarze Sessel, sechs Darsteller, eine minimalistische Bühne, Stimme und Schlagzeug.

Absurdes Theater mit Musik im Nirgendwo.
Sehr frei nach Alfred Jarrys "König Ubu" und Juozas Erlickas’ "Pavadinimas".

Humorvoll, absurd, witzig, todernst dreht sich an diesem Theaterabend auf der Bühne des Toihaus Theaters alles um Macht, Krieg, Verrat, Gier und Intrigen. Sechs schwarze Sessel, sechs Darsteller, eine minimalistische Bühne, Stimme und Schlagzeug. Mehr brauchen das hauseigene Ensemble und Regisseur Arturas Valudskis nicht, um einen Abend lang herrlich in absurden, emotionalen Situationen, im tiefsten Schwarz menschlicher Abgründe lustvoll zu wühlen.

König Ubu:ng ist amoralisch und als Kunstfigur nicht schuldig, während die anderen alle moralisch argumentieren und zu Bestien werden. Dreh- und Angelpunkt der Adaption von Jarrys literarischer Vorlage ist sein Verhältnis zu Macht, seinen Mitmenschen und deren Reaktionen darauf. Juozas Erlickas’ literarische Aphorismen, die er mit Vorliebe auf kleine, weiße Zettel schrieb und aus Protest während des kommunistischen Regimes im Kaffeehaus verteilte, wachsen wie große, wunderschöne, fleischfressende Blumen aus dem poetischen Gestrüpp paradoxer menschlicher Verstrickungen.

"Ich umarme einen Baum und frage ihn, ob er mit mir gehen möchte. Der Baum schweigt. Bäume sind sehr zurückhaltend. Deswegen liebe ich sie." (Juozas Erlickas)

Spiel: Sarah Born, Susanne Lipinski, Tobias Ofenbauer, Andreas Simma, Pascale Staudenbauer, Yoko Yagihara. Musikkomposition/Bearbeitung: Yoko Yagihara, Arturas Valudskis. Regie & Konzept, Austattung: Arturas Valudskis. Licht & Technik: Robert Schmidjell


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