Neue Klassik · Klassik

Koehne Quartett & Wolfgang Puschnig


Wolfgang Puschnig - Saxophon, Querflöte
Svitlana Varava - Gitarre, Stimme
Koehne Quartett:
Joanna Lewis - Stimme
Anne Harvey-Nagl - Stimme
Lena Frankhauser - Stimme
Melissa Coleman - Stimme

Renato Borghetti – gaita pónto (Knopfakkordeon)
Yamandu Costa – siebenseitige Gitarre

Orpheus in der Streicherwelt

Sanft groovt es mit osteuropäisch-folkloristischem Flair beim Opener Eastern Moods. Langsam allerdings schärft sich das harmonische Bild, bereitet die Atmosphäre auf für eine elegische Melodie, die schließlich in friedvollen Landschaften aufgeht, aus denen eine Frauenstimme erblüht. Wolfgang Puschnigs Flötensound bleiben ein diskreter Part des nun malerischen Stückes, das als vokal-instrumentaler Dialog ausklingt. Diesem Stück – mit seinen kontrastreichen Episoden - folgen Two Pems. Sie verweilen atmosphärisch zunächst im Poetischen, während Puschnig, nun am Saxofon, ganz bei sich wirkt. Sein markanter Ton, dieser vokaler Mix aus Süße, Melancholie und diskreter Intensität, prägt das Geschehen. Die Logik seiner instrumentalen Gedanken zeigt die Intention, mit wenigen Gesten das Wesentliche auszudrücken. Doch schon wieder eine Wendung - etwas ist hier entschieden anders…


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