Theater

ko - von der mordschaulust im fleischlichtglaspalast


szenische Lesung mit Sara und Florian Zambrano

ko
von der mordschaulust im fleischlichtglaspalast
unveröffentlichte Prosa von ferdinand schmalz

szenische Lesung mit Sara Zambrano und Florian Zambrano
Regie und musikalische Gestaltung: Sara Zambrano

der Text:
der bürgersprößling albrecht kollabiert nach einer partynacht in einem sonntagssupermarkt, wo sich mali, eine angestellte, um ihn kümmert. mali merkt jedoch schnell, dass albrecht aus einer anderen welt stammt, in der sich jeder moralische fehltritt mit geld ausbügeln lässt.
noch ahnen beide nicht, dass sie ein gewisser drang zur abgründigkeit verbindet, doch albrecht spürt bald, dass mali mehr hinterlassen hat bei ihm, als die erinnerung an ihre narbe.

“nach einer vielheit duftets von da draußen her. doch hier muss man sich selbst genügen. hätt man doch eine welt in sich, man würd sich zu sich selber neigen, wär ganz bei sich, bei dieser innenwelt. wie soll das gehen, sich zu sich selber neigen?” F.S.

ferdinand schmalz:
geb. 1985 in Graz / Studiert in Wien, Philosophie und Theaterwissenschaft / Retzhofer Dramapreis 2013 / Seit Oktober 2013 bei S.Fischer


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