Kunstausstellung

Klimt ist nicht das Ende. Aufbruch in Mitteleuropa


Als Klimt, Schiele, Moser und Wagner 1918 sterben, gilt das als Ende einer Ära. Das Kunstgeschehen in den Nachfolgestaaten der Donaumonarchie hatte sich jedoch schon früher weiterentwickelt. Die Ausstellung beleuchtet Kontinuitäten und Brüche in der Zeit nach Klimt.

Die Zwischenkriegszeit ist geprägt von dem Wunsch internationaler Vernetzung abseits neuer politischer und ideologischer Grenzen. Es herrscht reger künstlerischer Austausch, aus dem heraus sich konstruktive, expressionistische und phantastische Tendenzen entfalten. Kosmopolitische Künstler_innennetzwerke entstehen unter den Kunstschaffenden der Nachfolgestaaten der ehemaligen Donaumonarchie. Große Bedeutung kommt dabei zunehmend Zeitschriften zu, über die sich neue Positionen verbreiten. Der Ausbruch des 2. Weltkriegs setzte dieser Internationalisierung ein jähes Ende, und rückt das Verständnis der kulturellen Gemeinsamkeiten wieder in den Hintergrund. Die Ausstellung will die Parallelen dieser Zeit wieder sichtbar machen, und Kontinuität und Wandel in der Kunst der Donaumonarchie und den Nachfolgestaaten darstellen.

Sie sehen Werke von rund 80 Künstler_innen, u.a. Josef Capek, Friedl Dicker-Brandeis, Albin Egger-Lienz, Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Koloman Moser, Antonin Prochaska, Egon Schiele, Lajos Tihanyi u.v.m.

Eröffnung
Es sprechen:
Stella Rollig, Generaldirektorin
Alexander Klee, Kurator
Paul Dujardin, Generaldirektor, BOZAR, Brüssel

U.A.W.G. bis 19.3.2018 per Email unter [email protected]


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