Pop / Rock

Klaxons


Die Klaxons hatten von Anfang an einen Plan. Als die Briten im Jahr 2007 mit „Myths Of The Near Future“ auf der Tanzfläche erschienen, hatten sie gleich eine eigene Ideologie ausgearbeitet: New Rave.

In diesem Jahr kommen die Jungs darauf zurück. 

Im Juni erscheint ihr neues und drittes Album „Love Frequency“. Während „Surfing the Void“ von 2010 eher als Abkehr von elektronischer Tanzmusik verstanden wurde, mischen Klaxons jetzt wieder die Euphorie der Floors mit ihrer eigenen Ästhetik und der experimentellen Instrumentierung des Post-Punk. „Ich denke, dass wir immer noch eine subversive Popband sind“, sagt Gitarrist Simon Taylor-Davies, „aber nicht auf einfache Weise. Wir sind immer noch ziemlich weit draußen, schaffen es aber, verträgliche Musik für eine Menge Leute zu machen.“

Was für eine typisch britische Untertreibung! Der doppelte Falsett-Gesang, die entspannten Rave-Synthies, gebrochen durch New Yorks R’n’B, britischen Pop und straighten House sind wieder da und klingen frischer denn je. Drei Jahre haben Klaxons an „Love Frequency“ gearbeitet. In dieser Zeit ist Musik entstanden, die im Stadion genauso wirkt wie im Warehouse, die auf der Rockbühne zuhause ist, im Club und in den Charts. „Wir haben immer gesagt, dass wir zeitgemäße Tanzmusik machen, und das ist genau das, was wir immer noch tun“, sagt Bassist und Sänger Jamie Reynolds. Dem ist wenig hinzuzufügen, außer vielleicht, dass sich das, was Klaxons auf Platte machen, auf der Bühne potenziert.


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