Klassik

Klavierduo Johannes & Eduard Kutrowatz


„Tabus – also Dinge, die eigentlich verboten sein sollten – sind oft am interessantesten. In meinem Fall sind das musikalische Materialien, die im Alltäglichen zu finden sind.“ – so charakterisiert der amerikanische Komponist Philip Glass die Quelle der Inspiration für seine Musik, die als „Minimal Music“ in die Musikgeschichte einging.

Ganz diametral dazu ist der Kompositionsansatz von Dmitri Schostakowitsch, dessen Werke immer leidenschaftlich und kontrastierend, sarkastisch und kritisch, aber auch sehr politisch sind. Als „Geheimsprache Russlands“ bezeichnete der berühmte Cellist Mstislaw Rostropowitsch seine Musik und rückt sie damit in die Nähe der Programmmusik, die Franz Liszt als das geradezu perfekte Ausdrucksmittel für seine Kunst ansah.

Die symphonischen Dichtungen „Orpheus“ und „Mazeppa“ erklingen diesmal in der Originalfassung für zwei Klaviere, wobei Johannes und Eduard Kutrowatz mit schillernden Klangfarben und technischer Souveränität die Geschichten des Sängers der griechischen Mythologie und des polnischen Edelmanns und späteren Kosakenführers erzählen.

Programm:

F. Liszt: Orpheus. Symphonische Dichtung Nr.4

F. Liszt: Mazeppa. Symphonische Dichtung Nr.6
(Originalfassungen des Komponisten für 2 Klaviere)

D. Schostakowitsch: Concertino op.94 für 2 Klaviere

Ph. Glass: Four Movements For two Pianos (2008)


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