Diverses · Literatur · Theater

Klaus Maria Brandauer - 14. Juli von Eric Vuillard


Nach "Die Tagesordnung" liest Klaus Maria Brandauer, Kammerschauspieler und Ehrenmitglied des Burgtheaters, aus Vuillards neuestem Werk, musikalisch begleitet von Arno Waschk.

Paris, im Sommer 1789. Im Volk wächst die Unzufriedenheit über die Willkür und Dekadenz der herrschenden Klassen, sodass sich am Morgen des 14. Juli eine Menge vor den Toren der Bastille versammelt, die Europa für immer verändern wird. Wer waren diese Männer, Frauen und sogar Kinder, die so wenig zu verlieren hatten, dass sie sich furchtlos den Autoritäten entgegenstellten? Éric Vuillard schildert die Geburtsstunde der Französischen Revolution als bildreiches Panorama und erinnert uns daran, dass Freiheit auch Gleichheit aller Menschen vor der Geschichte bedeutet.

Klaus Maria Brandauer erlangte internationalen Ruhm mit Rollen in großen Kinoproduktionen wie „James Bond – Sag niemals nie“ neben Sean Connery, oder etwa in „Jenseits von Afrika“. Seit 1971 ist er mit Unterbrechungen Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Auf der Bühne brillierte der Charakterdarsteller in exponierten Rollen wie „Hamlet“, „Nathan der Weise“ – oder „Jedermann“ bei den Salzburger Festspielen. International feierte er im Jahre 1981 seinen Durchbruch mit seiner Rolle im Film „Mephisto“, welcher 1982 als „Bester ausländischer Film“ mit dem „Oskar“ ausgezeichnet wurde.


Vergangene Termine