Klassik

Klaus Laczika & Elias Gillesberger, Klavier


Wie in Bruckners Freundeskreis hat das Musizieren einer Bruckner-Symphonie an zwei Klavieren auch bei den St. Florianer Brucknertagen erstmals wieder Tradition erlangt.

Anton Bruckner legte großen Wert darauf, sich seine Werke im Wiener Richard-Wagner-Verein von seinen Schülern vor den oder anstatt der symphonischen Uraufführungen zunächst auf zwei Klavieren zu Gehör bringen zu lassen: So auch die VI. Symphonie in seinem Beisein am 29.11.1894.
Auch Johannes Brahms pflegte diese im 19. Jahrhundert gängige Aufführungspraxis Die mittels zweier Klaviere klanglich skizzierte Spielart stellte einen wichtigen Schritt in der Phase der Orchestrierung während des Entstehens einer Symphonie dar, ermöglichte sie doch ein genaue Hören der den Stücken innewohnenden Klangwelten und des Detailreichtums und ließ vor allem erste Publikums-Reaktionen auf die Kompositionen erspüren..

Klaus Laczika ist Gründer und einer der beiden musikalischen Leiter der St. Florianer Brucknertage, Arzt und Musiker. Er musiziert diese „Arbeitsfassung“ für 2 Klaviere gemeinsam mit Elias Gillesberger, Student an der Anton Buckner Privatuniversität, einem jungen bereits preisgekrönten Ausnahmetalent.
Bruckners Sechster stellen die beiden Pianisten die wesentlich durch europäische Lehrer und Tradition geprägten Jazz-Legende Dave Brubeck in der Ballettsuite „Points on Jazz“ voran.

PROGRAMM
D. Brubeck (1920-2012) “Points on Jazz”, Suite für 2 Klaviere Aus der Originalfassung für Klavier und Kammerorchester arrangiert von Howard Brubeck
A. Bruckner (1824-1896) VI. Symphonie in A-Dur für 2 Klaviere Von Dr. Karl Grunsky, 1928, auf Basis der Bearbeitung von Ferdinand Löwe, 1903.


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