Jazz · Klassik

Klassik und Jazz


Klassik und Jazz: Das sind längst keine getrennten Welten mehr. Die Grenzen stehen weit offen. An einem solchen Ort treffen einander das Multitalent Benjamin Schmid und seine Künstlerfreunde.

Benjamin Schmid gehört zu jenem kleinen Zirkel hochkarätiger, klassischer Virtuosen, die auch als Jazzsolisten erfolgreich sind.
Zwei der beliebtesten Kompositionen Schuberts, sein „Rondo brillant“ und das herzerfrischende Forellenquintett, rahmen Jazzkompositionen von Friedrich Gulda (1930–2000) und André Previn (*1929) in diesem außergewöhnlichen Konzertabend ein.
Auch für Gulda und Previn gibt es keine Grenzen: Als einzigartige klassische Interpreten genießen beide uneingeschränkten Ruhm und als leidenschaftliche Verfechter des Jazz als einer Musik der Freiheit rebellieren beide gleichzeitig gegen die starren Normen des Klassikbetriebs.
Gulda befasste sich seit seiner frühsten Jugend neben seiner klassischen Karriere sehr intensiv und ernsthaft mit Jazz und schrieb 60 Jahre seines Lebens kontinuierlich Jazzstücke - Previns Karriere hingegen begann als Filmkomponist in Hollywood und Jazzer mit Partnern wie Ray Brown und Shelley Manne. Erst später startete seine unvergleichliche Karriere als klassischer Pianist und Dirigent der besten Orchester der Welt sowie als Komponist Grenzen überschreitender Musik.

Mitwirkende:

Benjamin Schmid, Violine
Isabel Charisius, Viola

Franz Bartolomey, Violoncello
Herbert Mayr, Kontrabass
Ariane Haering, Klavier

Programm:

Franz Schubert: Rondo brillant in h-moll, D 895
André Previn: Tango, Song and Dance für Violine und Klavier, 1997
Friedrich Gulda: „Wings“ für Violine und Klavier, 1974
F. Schubert: Forellenquintett A-Dur D 667


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